Alex guckt in die Sterne
Alex guckt in die Sterne
...eine typische Szene

Sofireise Färöer Ineln, 13-22. März                     2015

ein kleiner Reisebericht:

 

Ich möchte hier von unserer Reise auf die Färöer Inseln berichten. Meine Frau, mein Bruder und ich hatten uns am Freitag den 13. auf den Weg nach Norddänemark begeben, um per Fähre auf die Färöer zu gelangen. In Kolding hatten wir einen Zwischenstop eingelegt, um am nächsten Tag die restlichen Kilometer zur Fähre in Angriff zu nehmen. Abends in Kolding hatten wir das Vergnügen, uns mit den dänischen Preisen vertraut zu machen. Mein Güte! Wie gesagt ging es am nächsten Tag ausgeruht weiter. Auf der Fähre dann waren so ziemlich viele Nationen in Vorfreude vertreten. Die Überfahrt war dann sonnig aber auch ein wenig unruhig. Je näher die Färöer kamen, umso schlechter wurde das Wetter auch. Es war wie erwartet...Nieselregen, Wind und Temperaturen naja. Am ersten Abend an Bord gabs dann auch die erste Überraschung von der manche gesagt haben, "das haben wir gesehen, da ist die Finsternis nicht mehr so entscheidend". Also wir haben uns nach dem Abendbrot an Deck begeben,um eins ,zwei 6 Euro pilsgen zu schlürfen. Plötzlich Aufruhr an Deck, es waren sehr ausgedehnte und und dynamische Polarlichter zu sehen. Ich hab dan aus der Hand mit ISO 6400 und einer Belichtung von ca. 1 Sek. Bilder geschossen, welche verrauscht sind aber als Beweis voll durchgehen. Man kann durch die kurze Belichtung schön die Strukturen erkennen. Alles sehr beeindruckend .Die folgenden Tage waren geprägt von sogenannten Mistwetter und einer Wettervorhersage an Bord, die alles war, nur nicht zutreffend. Die entcheidende Frage war ;“wie wird es“. Die Crew hatte einen Plan am 20. März westlich in See zu stechen, um das dann wieder, aufgrund der besseren Prognosen für Torshavn, zu canceln. Die Frage war nun , bleibt man an Bord oder versucht man sein Glück mit dem Auto. Wir hatten uns für ersteres entschieden, da das Straßennetz relativ gut war aber zum Sonnenlückensuchen doch eher ungeeignet ist. An besagtem Tag war es dann zuerst wie immer. Früh bedeckter Himmel und ab und zu ein schöner Schauer. Pünktlich zum ersten Kontakt, war dann die Sonne kurz zu sehen. Man konnte den Mond auf drei Uhr erahnen. Bis zur Totalen hat sie sich dann noch einmal kurz mit ca. 50 % Bedeckung gezeigt, um sich dann wieder zu verstecken. Der Zeitpunkt rückte näher, das Wetter war schlecht und so schwanden die Hoffnungen. Eine kleine Lücke war zu sehen und die schien sich in die richtige Richtung zu bewegen. Es wurde dunkel. Ich hab die Lücke angerufen,“ gib dir Mühe, noch ein kleines Stück!!“. Am Leuchtturm neben dem Schiff hatten sich ca. 150 Leute eingefunden. Diese fingen plötzlich an zu klatschen. Sie standen unter der Lücke. Die Zeit war fast um und die Lücke verfärbte sich grün und plötzlich war sie da, die schwarze Sonne. Sie schoss in die Wolkenlücke, gleich darauf war der Diamantring zu sehen. Ein Wahnsinn!! Wir hatten tatsächlich unsere erste Totale noch gesehen, wenn auch nur für eins , zwei oder drei Sekunden. Es war der Hammer so ein Glück gehabt zu haben. Es war so irreal und unwirklich, dass werde ich nicht so schnell wieder vergessen. Ein unglaublicher Anblick!! Wie es immer so ist wurde das Wetter jetzt wieder besser und so konnte man die partielle bis zum Austritt sehr gut beobachten.

Alles in Allem hat sich jeder Cent gelohnt . Eine wunderschöne Reise endete gestern nach Non Stop 960 km und 9 Stunden Autofahrt wieder zu Hause.

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© Alexander Schupies